GRUNDSCHULE ELSFLETH

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Eine Geschichte von Marten Eilers

Wenn kleine Monster träumen

Das kleine grüne Monster ist sehr müde. Es legt sich ins Bett und deckt sich zu. Das kleine Monster macht die Augen zu. Wovon das Monster wohl träumen wird?

Es träumt, dass endlich mal alle vor ihm Angst haben. Das ist in Wirklichkeit überhaupt nicht so. Kein Mensch und auch kein einziges Tier, nicht einmal eine winzige kleine Ameise, fürchtet sich vor dem kleinen Monster.

Es träumt, dass er in der Nähe seines Hauses einen großen Spielplatz entdeckt.

Er freut sich und rennt auf die Wippe zu.

Die Kinder sehen ein Monster mit riesengroßen, scharfen Eckzähnen, großen Krallenfüßen und hochstehenden Haaren, die aussehen wie verrostete Messer. Die Kinder starren das Monster mit großen Augen an und beginnen zu kreischen und zu schreien. Das Monster ist endlich mal oberglücklich. Es hat Menschen in große Angst und Sorge versetzt. So laut es auch nur schreien kann ruft es:“ Ja! Ja! Ja!“.

Alle Eltern und Kinder rennen so schnell wie sie können nach Hause und sperren die Tür zu.

Jetzt ist das Monster wieder traurig, weil alle weg sind und es niemanden erschrecken kann. Das Monster geht enttäuscht nach Hause.

In diesem Moment wacht das Monster wieder auf und merkt, dass es alles was passiert ist nur geträumt hat.

Es denkt, ein böses Monster hat überhaupt keine Freunde. Vielleicht wäre es doch besser, wenn es ein ziemlich nettes und hilfsbereites Monster bleiben würde. Wahrscheinlich hat man dann auch nette und hilfsbereite Freunde, denkt sich das Monster. Es ist mit sich selbst sehr zufrieden und freut sich auch schon riesig darauf, seine ganzen neuen Freunde zu besuchen.